Possessivkomposita als metonymische Personenbezeichnungen
Date Issued
2025
Author(s)
Силвана Симоска, Жанета Набакова
Abstract
Dieser Beitrag untersucht die wortbildungsstrukturellen, referenzsemantischen und pragmatischen Aspekte von Possessivkomposita als metonymische Personenbezeichnungen. Possessivkomposita zeichnen sich durch eine Besitzrelation sowie einen exozentrischen Bezug zur Referenzklasse aus. Zur primären Denotation von Lebewesen nutzen sie die sprachkognitive Strategie des pars pro toto (‚Teil fürs Ganze‘), wobei Personen metonymisch nach einem charakteristischen Teil, einer Eigenschaft oder einem Merkmal benannt werden, das stellvertretend für die gesamte Person steht. Dies unterstreicht die enge Verknüpfung zwischen Sprache und Denken sowie die kognitiven Mechanismen der Metonymie. Anhand eines aus lexikografischen und fachliterarischen Quellen zusammengestellten Korpus wird aufgezeigt, wie diese metonymischen Strukturen in der Kommunikation funktionieren und welche Bedeutung sie für das sprachliche und kognitive Verständnis haben.
Subjects
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Name
Силвана Симоска, Жанета Набакова (Зборник во чест на проф. д-р Волфганг Моч 2025).pdf
Size
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Format
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Checksum
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