Правниот мултилингвизам и правната семиотика во Европската Унија во контекст на правната евроинтеграција на Република Македонија
Date Issued
2017-12
Author(s)
Каролина Ристова-Астеруд, Александар Љ. Спасов
Abstract
Die rechtliche Mehrsprachigkeit sowie die
Rechtssemiotik in der Europäischen Union
und die rechtliche Integration Mazedoniens in
die Europäischen Union
(Zusammenfassung)
Der vorliegende Beitrag analysiert die Entwicklung eines
äußerst wichtigen, aber noch nicht hinreichend erforschten
Themas im Rahmen der europäischen (Jura-)Studien,
nämlich die Rechtssemiotik der Europäischen Union. Ziel
dieser Arbeit ist es, die Auswirkungen der Rechtssemiotik
im europäischen Rechtsraum auf die Rechtssprache
und die Rechtsberufe in Mazedonien im Rahmen der
Vorbereitung einer EU-Mitgliedschaft, aufzuzeigen.
Zunächst wird das besondere Verhältnis zwischen
der EU als einer politischen und rechtlichen Einheit
und der Rechtssemiotik behandelt. Danach werden die
Besonderheiten der Mehrsprachigkeit und der (Rechts-)
Sprachen in den primären und sekundären Quellen des
EU-Rechts, sowie die der Rechtssprache in der Tätigkeit
des Gerichtshofs der Europäischen Union behandelt.
Schließlich werden die Prinzipien und Methoden der
Rechtslinguistik in der EU anhand der wichtigsten
Gerichtsentscheidungen über die Regeln zur Auslegung
des EU-Rechts – C-29/69 Stauder (1969), C-283/81 CILFIT
(1981), C-100/84 Origin of Fish (1985), C-296/95 EMU
Tabac (1995), C-63/06 Profisa (2007) und Cases T-124/13
and T-191/13 EPSO (2015) – vorgestellt.
Im Schlußteil werden die Anstrengungen Mazedoniens
zur EU-Integration in Bezug auf diese Fragen mit Hilfe
eines deduktiven Ansatzes untersucht. Dabei kommen die
Autoren zu dem Ergebnis es bestehe in Mazedonien in
der juristischen Ausbildung bezüglich der europäischen
Rechtslinguistik ein „(Unter)entwicklungsgrad“.
Abschließend machen die Autoren konkrete
Vorschläge für entsprechende Reformschritte, die
das Ziel haben, die Kompetenz der mazedonischen
Juristen in Bezug auf die Mehrsprachigkeit der EU zu
fördern. Hierzu gehört die Förderung des Lernens der
Arbeitssprachen der EU (und besonders die Entwicklung
der rechtlichen Linguistik) in der Juristenausbildung und
in der Ausbildung von Dolmetschern und Übersetzern.
Abgelehnt wird jedoch Fremdensprachenkenntnisse zur
gesetzlichen Vorbedingung für bestimmte juristische
Berufen zu machen, wie das in Mazedonien derzeit für
Richter und Staatsanwälte der Fall ist.
Rechtssemiotik in der Europäischen Union
und die rechtliche Integration Mazedoniens in
die Europäischen Union
(Zusammenfassung)
Der vorliegende Beitrag analysiert die Entwicklung eines
äußerst wichtigen, aber noch nicht hinreichend erforschten
Themas im Rahmen der europäischen (Jura-)Studien,
nämlich die Rechtssemiotik der Europäischen Union. Ziel
dieser Arbeit ist es, die Auswirkungen der Rechtssemiotik
im europäischen Rechtsraum auf die Rechtssprache
und die Rechtsberufe in Mazedonien im Rahmen der
Vorbereitung einer EU-Mitgliedschaft, aufzuzeigen.
Zunächst wird das besondere Verhältnis zwischen
der EU als einer politischen und rechtlichen Einheit
und der Rechtssemiotik behandelt. Danach werden die
Besonderheiten der Mehrsprachigkeit und der (Rechts-)
Sprachen in den primären und sekundären Quellen des
EU-Rechts, sowie die der Rechtssprache in der Tätigkeit
des Gerichtshofs der Europäischen Union behandelt.
Schließlich werden die Prinzipien und Methoden der
Rechtslinguistik in der EU anhand der wichtigsten
Gerichtsentscheidungen über die Regeln zur Auslegung
des EU-Rechts – C-29/69 Stauder (1969), C-283/81 CILFIT
(1981), C-100/84 Origin of Fish (1985), C-296/95 EMU
Tabac (1995), C-63/06 Profisa (2007) und Cases T-124/13
and T-191/13 EPSO (2015) – vorgestellt.
Im Schlußteil werden die Anstrengungen Mazedoniens
zur EU-Integration in Bezug auf diese Fragen mit Hilfe
eines deduktiven Ansatzes untersucht. Dabei kommen die
Autoren zu dem Ergebnis es bestehe in Mazedonien in
der juristischen Ausbildung bezüglich der europäischen
Rechtslinguistik ein „(Unter)entwicklungsgrad“.
Abschließend machen die Autoren konkrete
Vorschläge für entsprechende Reformschritte, die
das Ziel haben, die Kompetenz der mazedonischen
Juristen in Bezug auf die Mehrsprachigkeit der EU zu
fördern. Hierzu gehört die Förderung des Lernens der
Arbeitssprachen der EU (und besonders die Entwicklung
der rechtlichen Linguistik) in der Juristenausbildung und
in der Ausbildung von Dolmetschern und Übersetzern.
Abgelehnt wird jedoch Fremdensprachenkenntnisse zur
gesetzlichen Vorbedingung für bestimmte juristische
Berufen zu machen, wie das in Mazedonien derzeit für
Richter und Staatsanwälte der Fall ist.
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